Strategie · 18. Juni 2020
Offener Brief zu Janine Wisslers Interview in der ZEIT vom 12. Juni 2020
Geschichte · 26. April 2020
Zu Ingar Soltys Vorschlag, Lenin „historisch zu lesen“: Wäre es nicht angemessener Lenin historisch-kritisch statt nur „historisch“ zu lesen? So bleibt viel Widersprüchliches in Lenins Theorien und das in vieler Hinsicht Zweifelhafte und Menschenverachtende seiner Politik außen vor.
Strategie · 16. April 2020
Katja Kipping hat ein Büchlein geschrieben. Nicht besonders dick, denn sie will uns nicht die Welt erklären. Sie geht auf einige wesentliche Fragen der gesellschaftlichen Entwicklung ein und entwirft eine Handlungsperspektive für „Neue linke Mehrheiten“. Sie macht ihr politisches Denken transparent und schafft damit überhaupt die Voraussetzung für einen politischen Diskurs.
Strategie · 09. Januar 2020
Wozu braucht die LINKE überhaupt eine Strategie? Genügt es nicht, ein Programm zu haben, aus dem „radikale Forderungen“ entwickelt werden können? Oder ganz auf „Bewegungen“ setzen? – Die LINKE hat bisher keine Strategie, auf die sie sich geeinigt hätte. Die verschiedenen strategischen Ansätze der Strömungen und Richtungen innerhalb der LINKEN führen zu einer Selbstblockade, sie bremsen sich gegenseitig aus.
Geschichte · 06. Dezember 2017
Gab es – revolutionäre – Alternativen zum bewaffneten Aufstand der Bolschewiki? Kann sich eine Revolution "demokratisch" legitimieren?
Strategie · 01. März 2017
Eine paradoxe Situation: Die Herrschenden fürchten nichts mehr als LINKE in der Regierung und die so genannten Partei-„Linken“ nichts mehr als eine linke Regierungsbeteiligung. Innerhalb und außerhalb der Partei DIE LINKE wird mit harten Bandagen gegen eine mögliche Regierungsbeteiligung der LINKEN nach der Bundestagswahl 2017 gekämpft. Es ist die Rede von Haltelinien und Markenkernen. Man sorgt sich wegen „vergifteter Angebote“ seitens des SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz...
Essay · 09. Januar 2016
Am Beginn des Jahres 2015 stand das Attentat auf die Redaktion von Charlie Hebdo und einen jüdischen Supermarkt in Paris, Anschläge in einer europäischen Metropole mit islamistischem Hintergrund, die sich sowohl gegen Presse- und Meinungsfreiheit als auch gegen kulturelle und religiöse Vielfalt richteten. Am 13. Juli erlebten wir wie die linke griechische Syriza-Regierung mit der Durchsetzung eines EU-Memorandums in die Knie gezwungen wurde, ein Staatsstreich, indem die EZB die Schließung...
Essay · 02. November 2015
Zu Beginn des zweiten Jahrtausends sprachen Kommunalpolitiker gerne vom „Konzern Stadt“ und meinten dies durchaus positiv.
Essay · 02. November 2015
Aus: Stadtlexikon Wiesbaden Der Wiesbadener Dialekt gehört zum südhessischen Dialektraum. Aufgrund der Sozialstruktur Wiesbadens, das als Kurstadt vor allem im letzten Drittel des 19. Jh.s eine starke Zuwanderung bürgerlicher und wohlhabender Schichten zu verzeichnen hatte, sowie der weiteren Entwicklung der Stadt als Beamten- und Dienstleistungsstadt, ist die Dialekt sprechende Gruppe relativ klein, aber in allen sozialen Schichten vertreten.
Strategie · 27. Juli 2015
Langfassung des Artikels Fetisch ziviler Ungehorsam im Neuen Deutschland (nd) vom 1.7.2015 von Brigitte Forßbohm Zur Vorgeschichte 2012 rief ein Bündnis antikapitalistischer, anarchistischer und linksradikaler Gruppierungen unter dem Namen M31 zu einem „Aktionstag gegen den Kapitalismus“ und die autoritäre Krisenpolitik der EU mit internationaler Beteiligung zum 31. März 2012 in Frankfurt am Main auf. Kern des Bündnisses waren regionale Einheiten der anarchistischen Freien...